Unreine Haut vorbeugen

Wie das am Besten geht und wovon man lieber die Finger lassen sollte
In diesem Beitrag erfährst Du was Deiner Haut gut tut und was Du beachten kannst, um Unreinheiten und Co. zu vermeiden.

 

Don`ts:

 

  1. Kissenbezüge selten wechseln:

    Kissenbezüge sollten mehrmals gewechselt werden, da sich hier durch den ständigen Kontakt mit unserem Gesicht, Kopf und Händen vermehrt Talg, Schweiß und Bakterien ansammeln, die bei einer unreinen Haut kontraproduktiv sind. Wenn Du eine starke unreine Haut hast empfehle ich Dir die Bezüge täglich zu wechseln, ansonsten reichen auch 1-3 Tage Abstand zum Neubeziehen.

  2. Handtücher selten wechseln:

    Abgesehen davon, dass Du ein separates Handtuch nur für Dein Gesicht benutzen solltest, empfehle ich Dir auch dieses Handtuch im Wechsel von 1-3 Tagen durch ein Sauberes zu ersetzen.

  3. Schmutzige Hände im Gesicht: Hände weg vom Gesicht!

    Achte mal darauf, wie oft Du Dir täglich unbewusst ins Gesicht fasst. Ob es nur beim Abstützen mit den Händen am Arbeitstisch ist oder Du Dir nur kurz mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fasst um die Haarsträhne zur Seite zu schieben oder weil Dich vielleicht etwas juckt... achte Mal darauf und lass die Hände bitte aus Deinem Gesicht!

  4. Falsche Morgen- und Abendroutine:

    Bitte wasche Dir die Hände bevor Du mit Deiner Reinigung und Pflege im Gesicht beginnst. Achte auf die richtige Kosmetik für Deine Haut. Nimm Abstand von schlechten Inhaltsstoffen, die Deine Hautschutzbarriere schwächen und somit Bakterien ein leichtes Spiel machen können. Verzichte auf aggressive Konservierungs- und Reinigungsmittel, sowie komedogene Kosmetik, die Silikone und Mineralöle verwendet. Auch „schwere“ Gesichtsöle, wie z.B. reines Nachtkerzenöl sind kontraproduktiv und verstopfen die Poren, was zu mehr Unreinheiten und auch größeren Poren führt.

  5. Toilettendeckel offen lassen:

    Zugegeben, dass das im ersten Moment etwas merkwürdig klingt, so ist es keine unwichtige Ursache. Denn: Aus Studien geht hervor, dass bei der Spülung und dem gleichzeitig offenen Toilettendeckel Bakterien und Keime, die sich in der Toilettenschüssel angesammelt haben, bis zu zwei (!) Meter in die Luft gewirbelt werden, sodass diese auch auf dem Gesicht landen. Ergo: Spüle die Toilette nur noch mit geschlossenem Deckel um Dir solche ekeligen Keime auf dem Gesicht und anderen Gegenständen, die sich im Umfeld der Toilettenschüssel großzügig verteilen, zu ersparen!

  6. Quetschen/ Ausdrücken der Pickel:

    Auch hier gilt: Finger weg aus dem Gesicht! Das Ausdrücken und Quetschen von Pickeln schadet mehr, als dass es hilfreich sein könnte. Denn dies schädigt die Haut, fördert die Bakterienvermehrung und auch die Narbenbildung. Lass das lieber – wenn überhaupt nötig – von einer Kosmetikerin machen.

  7. Hormonell wirksame Medikamente zur Verhütung einnehmen:

    Die Pille, Spirale, Hormonpflaster etc. bringen nicht nur das natürliche Gleichgewicht unseres Hormonsystems durcheinander, sondern begünstigen beim Absetzen dieser Hormone sehr starke Akneschübe. Danach könnte es ein noch größerer Leidensweg für Dich werden diese wieder in den Griff zu bekommen. Deswegen: lieber andere Verhütungsmethoden in Erwägung ziehen.

Dos:

 

  1. Die richtige Kosmetik verwenden:

    Achte vor dem Kauf aller Produkte auf die Inhaltsstoffliste. Viele Inhaltsstoffe schwächen die Hautbarriere, auch wenn die Kosmetik extra gegen unreine Haut beworben wird. Mehr Erklärung zu dem Thema: Schädliche Inhaltsstoffe in der Kosmetik

  2. Regelmäßige Wirkstoff-Peelings bei Deiner Fachkosmetikerin mit abgestimmten Wirkstoffen.

    Wie z.B.: Peelings mit BHA-Säuren (Salicylsäuren), AHA-Säuren (Fruchtsäuren wie Glykolsäuren, Milch- und Mandelsäuren), Azelainsäuren, Peelings mit Wasserstoffperoxid

  3. Ausgewogene Ernährung:

    Die Haut ist eines unserer Organe (neben Leber, Nieren, Lymphsystem, Darm, Blut und den Lungen), welches Schadstoffe aus dem Körper abtransportiert. Deswegen ist es wichtig sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

    a)

    Säurebildende Lebensmittel, wie (zu viel) Fleisch/ Wurst, Zucker, und Fastfood meiden und sich stattdessen bewusst gesund ernähren.

    Deswegen lieber mehr zum Gemüse greifen. Den raffinierten Zucker in Süßigkeiten, Backwaren etc. kannst Du einfach mit leckeren Früchten, die ebenfalls sehr süß schmecken und auch viel Fructose enthalten (deswegen gilt auch hier: die Menge macht das Gift.) und auch mit nährstoffreichen Nüssen ersetzen.
    Anstatt jede Woche/ jeden Tag Fleisch zu essen, grenze es auch hier auf 1-2 Tage in der Woche ein und ersetze die Fleischprodukte doch auch Mal mit einem reinen Fisch-Tag.
    Die erste Umstellung kann schwierig werden, aber wenn man wirklich dranbleibt bleibt, wird es auch gelingen, woraufhin es Dir Deine Haut mit einem reinen und strahlenden Gesichtsbild zeigen wird! 🙂

    b)

    Nahrungsergänzungsmittel mit Zink, Omega-3-Fettsäuren und meinem persönlichen Favoriten Astaxanthin!

    Achte bei dem Omega-3-Öl darauf, dass es kein mit Schwermetallen belastetes Fischöl ist. Greife lieber auf ein pflanzliches und qualitativ hochwertiges Algenöl zurück, welches einen sogar noch besseren Nährstoffgehalt hat, wie z.B. das Algenöl von SinoPlasan. Algenöl Sinoplasan

    Beim Astaxanthin ist es ebenfalls wichtig, dass die Qualität stimmt. Das liposomale Astaxanthin von Purazell wird in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Labors überprüft und liegt in der biokompatibelsten Form vor.

  4. Sport oder mindestens einen Spaziergang pro Tag an der frischen Luft!

    Das tut dem Körper, der Vitamin-D-Bildung (bei ausreichend starker Sonne im Sommer) und der Seele gut! Zwinge Dich zu nichts, jedoch wirkt sich eine regelmäßige, sportliche Routine auch auf die (unreine) Haut aus!

  5. Positives Mindset:

    Versuche Dir täglich Momente nur für Dich zu nehmen, indem Du etwas tust, was Dir guttut und Dich erfreut, selbst wenn es nur einige Minuten bei der leckeren Tasse Tee sind, bei der Du für einen kurzen Moment von Deinen Sorgen abschalten kannst. Der Alltag ist schließlich hektisch genug und wird nicht weglaufen, auch wenn Du Mal nicht sofort ans Telefon gehst oder nicht immer für alle auf Abruf stehst! Nehme Dir täglich auch Mal ein-zwei Stunden die Zeit alleine spazieren zu gehen, oder ein Buch zu lesen. Nehme Dir bewusst mehr Zeit für Dinge, die Dir gut tun.

    a)

    „Ich bin gut, so wie ich bin, auch wenn ich gerade dieses oder jenes Gefühl habe.“

    Versuche Deine negativen Gefühle bewusst zu erkennen und von Dir als Person zu trennen. Denn diese negativen Gefühle machen Dich nicht aus, sie rauben nur enorm viel Energie, welche Du für ein positives Leben und starkes Immunsystem benötigst.
    Jedes Mal, wenn Du ein negatives Gefühl empfindest versuche es zu benennen und Dir den obenstehenden Satz zu verinnerlichen. Zum Beispiel könnte dies so lauten:

    „Ich bin gut, so wie ich bin, auch wenn ich mich gerade ängstlich fühle.“

     

    oder:

    „Ich bin intelligent, auch wenn ich diese Antwort nicht wusste.“

    Zeitgleich kannst Du mit leichten klopfenden Bewegungen auf Deinen Arm oder Dein Bein tippen. Das fördert unsere Achtsamkeit und lässt die negativen Empfindungen leichter von uns selbst differenzieren. Wiederhole es sooft wie nötig. Es klappt wirklich gut und man wird bei jeder Anwendung darauf konditioniert es beim erneuten Fühlen solcher Empfindungen diesen Satz automatisch ins Gedächtnis zu rufen und anzuwenden. Schon bald wird es immer schneller und besser klappen. Versprochen!

    b)

    Lobe Dich mal selbst!

    Lobe Dich, wenn Du etwas gut gemacht hast, was Dir zuerst schwierig erschien. Lobe Dich am Abend, dass Du den Tag so gut überstanden hast oder Deine Arbeit so gut erledigt hast! Lobe Dich öfter und sprich es auch Mal laut aus! (Natürlich muss das nicht vor Publikum geschehen 🙂 )

  6. Stressreduktion:

    Stress ist der Nr.1-Auslöser schlechthin für entzündliche Prozesse im Körper und somit auch für unreine Haut. Ist man dauerhaft und oft übermäßig gestresst, so gerät das Immunsystem aus der Balance, freie Radikale häufen sich an und können nicht mehr effektiv oder gar nicht neutralisiert werden, was gesunde Zellen zerstört und Entzündungen zur Folge hat.
    Dies zeigt sich mitunter an der Hautoberfläche mit unreiner Haut und auch anderen Hautbilderscheinungen, wie trockene Haut, Ekzeme, Rosazea, Neurodermitis, verstärkter Faltenbildung etc. - um nur einige unschöne Beispiele zu nennen.

  7. Erhole und regeneriere Dich im Schlaf:

    Sofern Du keine kleinen Babies hast und nicht an Schlafstörungen leidest, empfehle ich Dir jeden Abend ein bisschen früher schlafen zu gehen um mindestens acht Stunden schlafen zu können. Genügend Schlaf wirkt sich sehr stark auf Unreinheiten und ein gesundes Hautbild aus.

    Und nun kommt ein großartiger Tipp für alle Mommies, Daddies, (Allein-) Erziehenden und Elternteile, sowie durch (jahrzehntelange) Schlafstörungen geplagte Nachteulen: Es gibt ein pflanzliches Öl, welches als wahres Wundermittel gilt und ich Euch gleich verraten werde wie ich dazu kam es an mir selbst auszuprobieren.

    Als Alleinerziehende Mami mit einem Schreibaby, welches nachts zwischen 8-15 Mal brüllend aufwachte (und sehr viele Ein- und Durchschlafprobleme hatte) hatte ich in diesen 1,5 Jahre eine harte Zeit durchlebt. Ja – richtig gelesen, es waren volle 18 Monate Schlafentzug verbunden mit endlosen Schreiattacken. Nachdem die meisten Regulationsstörungen meines Babies vorüber waren konnte ich dann trotz der endlich eingekehrten Ruhe verständlicherweise nicht mehr richtig in den Schlaf finden oder gar länger als ein bis zwei Stunden am Stück schlafen.

    Da kam mir wieder eine Erinnerung von einer sehr begeisterten Kundin ins Gedächtnis: Auf meine Empfehlung CBD-Öl gegen ihre durch die Menopause verursachten Schlafprobleme auszuprobieren kam sie nach nur einer (!) Woche fröhlich berichtend zu mir, sie könne nun endlich wieder normal und erholt ein- und durchschlafen. Diese Kundin litt damals seit bereits knapp über 10 Jahren an diesen Schlafstörungen und hat natürlich Vieles, wenn nicht gar Alles, probiert, um es einigermaßen wieder in den Griff bekommen zu können – Jedoch hat ihr nichts geholfen, bis auf das 10%-ige CBD-Öl. Mehr zur richtigen Anwendung von CBD-Öl erfährst Du hier: CBD Öl – richtige Anwendung Selbstverständlich gibt es etwas zu beachten bevor man mit der Einnahme von diesem Öl beginnt, jedoch ist es kein Hexenwerk und easy peasy verständlich. Hier findest Du ein CBD Öl, welches ich empfehlen kann: Reines CBD Öl

  8. Viel trinken:

    Trinke täglich mindestens 2-3 Liter stilles Wasser. Sprudelwasser, Tee, Kaffe und Säfte zählen allerdings nicht dazu.

Bei weiteren Fragen und Anregungen bist Du herzlich eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen oder mir eine E-Mail zu schreiben. Email: Kontakt

Ich hoffe, dass Du durch den Beitrag etwas Neues und Hilfreiches für Dich entdeckt hast.
Bis bald, Deine Angelica

 

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Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel wurde auf Grundlage jahrelanger Erfahrung in der Kosmetik, Medizin und Naturheilkunde verfasst. An dieser Stelle erwähne ich aus rechtlichen Gründen explizit, dass er nicht als Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden darf und keinen Besuch beim Arzt ersetzen kann. Bei ernsthaften Erkankungen (und ebenfalls Vorerkrankungen) ist es unbedingt wichtig einen Arzt zu konsultieren.

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